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Innovation vs. „Me Too“-Denken in der Fertigung

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Ich habe einmal ein hochmodernes Kontakthärtungssystem für eine Filmbeschichtungslinie entworfen, das die Produktionsleistung um 75 % steigerte und gleichzeitig die Energiekosten für die Härtung um nur 2 kWh pro Stunde erhöhte. Dieser Durchbruch verhinderte nicht nur das Schrumpfen der Folie, sondern wurde auch für weniger als 35.000 US-Dollar umgesetzt, wodurch das Unternehmen zu einem der profitabelsten Trägerfolienhersteller wurde, die ich kenne, mit einem EBITDA von über 25 %!

🔍 Schneller Vorlauf bis heute: Ich habe kürzlich herausgefunden, dass das Unternehmen den Prozess demontiert und durch einen herkömmlichen Luftflotationsofen ersetzt hat – was deutlich mehr Energie verbraucht, anstatt die ursprüngliche, energieeffiziente Lösung weiterzuentwickeln.

🔄 Die Lektion? Das Streben nach „Me-too“-Entwicklungen statt der Förderung proprietärer Prozessinnovationen führt zu Gewinneinbußen. Unternehmen, die die Konkurrenz kopieren, statt sich differenzierende Technologien zunutze zu machen, laufen Gefahr, ihren Vorsprung zu verlieren – sowohl in puncto Effizienz als auch Profitabilität.

💡 Bei echter Innovation geht es nicht darum, der Herde zu folgen – es geht darum, den Weg neu zu definieren.

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