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Bagginess: Wenn Ihr Liner locker aussieht und noch schlimmer wirkt

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Es beginnt klein. Eine sanfte Welle auf der Bahn. Eine leichte Lockerung zwischen den Walzen.
Keine offensichtliche Beschädigung – bis sie auf den Beschichtungskopf, die Düsenstation oder das Ausgabegerät trifft.

Dann beginnt der eigentliche Ärger.

Sackbildung bei Trennfolien wird oft als Handhabungsfehler abgetan, aber in Wirklichkeit ist sie ein Zeichen für:
– Ungleichmäßige Feuchtigkeitsaufnahme über die gesamte Bahn
– Ungleichmäßiges Spannungsprofil beim Aufwickeln oder Schneiden
– Papier- oder Foliensubstrat mit ungleichmäßigem Modul in Querrichtung
– Unsachgemäße Lagerausrichtung oder Überspannung des Kerns
– Ungleiche Strichgewichte (unterschiedlicher Oberflächen-Cof)

Warum das wichtig ist:
– Die Beschichtung wird in losen Zonen ungleichmäßig oder unvollständig
– Die Stanzform wird aufgrund einer unvorhersehbaren Bahnführung falsch ausgerichtet
– Sensoren lesen die Position aufgrund von Bahnflattern falsch
– Etiketten werden in automatischen Auftragssystemen falsch eingezogen
– Falten werden erzeugt und in die Bahn gebügelt
– Unbeschichtete Bereiche, in denen Falten entstehen
– Kundenbeschwerden

Kurz gesagt: Ein sackartiger Liner ist eine instabile Plattform. Und sie macht selbst das beste Klebesystem zu einem Risiko für die Zuverlässigkeit.

So können Sie vorbeugen:
– Kontrollieren Sie die Luftfeuchtigkeit in den Lager- und Verarbeitungsbereichen
– Blasen Sie keine Frischluft von einer Seite in die Maschine
– Lagern Sie die Rollen aufrecht und mit spannungsschützender Handhabung
– Überwachen Sie die Bahnspannung in den Ab- und Aufwickelzonen
– Arbeiten Sie mit Lieferanten zusammen, die Spezifikationen für Messschieber und MD/TD-Module bereitstellen
– Vermeiden Sie lange Verweilzeiten bei eng gewickelten Rollen

Je flacher der Liner, desto vorhersehbarer ist das Produkt.

Trägt Ihr Linersystem Spannungen – oder versteckt es Verformungen?

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