Eines der frustrierendsten Probleme bei der Hochpräzisionsverarbeitung ist das sogenannte Reverse Peeling: Das Trägermaterial haftet so fest, dass es den Klebstoff ablöst oder das Substrat beim Entfernen beschädigt.
Dieses Problem tritt häufig auf, wenn:
– Die Trennkraft für die Anwendung zu hoch ist
– Die Silikonschicht nicht gleichmäßig über die gesamte Bahn ausgehärtet ist
– Die Klebstoffschicht ihre Kohäsionskraft während der Trennung überschreitet
PET-Liner sind aufgrund ihres hohen Moduls und ihrer geringen Atmungsaktivität besonders anfällig. Im Gegensatz zu Papier lassen sie sich nicht biegen und passen sich nicht an Spannungsveränderungen an. Sie sind widerstandsfähig – und wenn sie versagen, versagen sie abrupt.
Bei den Korrekturen geht es nicht darum, die Auslösekraft zu verringern. Es geht um Ausgewogenheit:
– Unterschiedliche Beschichtungen (zwei Seiten mit unterschiedlichen Kräften)
– Abstimmung der Oberflächenbehandlung, um die Gleichmäßigkeit der Verankerung zu verbessern
– Hinzufügen einer Mikrotextur zur Oberfläche, um die Vollkontaktverankerung zu reduzieren
Reverse Peeling ist mehr als nur eine Frage der Spezifikation. Es ist ein Fehler im System.
Was war Ihr schlimmstes Problem mit der Haftung des Liners – und stellte sich heraus, dass es ein Silikonproblem war, oder etwas anderes?
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