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Klebstofffluss: Wenn Zeit, Hitze oder Druck das System verzerren

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Sie haben das Trägermaterial beschichtet, straff gewickelt und perfekt ausgerichtet verschickt. Aber wenn die Rolle ankommt, sind die Etiketten falsch ausgerichtet. Es gibt Silikonabdrücke. Die Kanten fühlen sich klebrig an.

Was ist passiert?

Sie haben es mit einem Kaltfluss des Klebstoffs zu tun – ein Phänomen, bei dem der PSA (druckempfindliche Klebstoff) unter Druck, Temperatur oder Zeit langsam migriert.

Das kann passieren:
– Bei langer Lagerung unter hoher Spannung
– In heißen Transportbehältern
– Bei weichen Klebstoffen und Liner mit niedrigem CoF
– Bei horizontal gelagerten oder doppelt gestapelten Rollen
– Der Klebstoff schmilzt nicht, aber er kriecht. Besonders bei mehrlagigen Konstruktionen oder wenn der Modulus des Liners niedrig ist.

Symptome:
– Etiketten verrutschen oder verschieben sich auf dem Trägermaterial
– Silikon wird verunreinigt oder verdrängt
– Das Trägermaterial wird aufgrund klebriger Ränder unregelmäßig abgewickelt
– Mit der Zeit kommt es zum Ausbluten der Ränder oder zur Bildung von Fusseln

Wie Sie das verhindern können:
– Geben Sie bei der Auswahl des Materials die Fließfestigkeit des Klebstoffs an
– Lagern Sie die Rollen vertikal und vermeiden Sie ein enges Aufwickeln nach der Laminierung
– Verwenden Sie steifere Liner oder Silikone mit höherer Vernetzungsdichte
– Vermeiden Sie heiße und feuchte Lagerungsbedingungen, insbesondere im Sommer.

Das Klebegedächtnis ist echt – und es merkt sich jede Minute des Drucks.

Ist Ihr Auskleidungssystem für den Transport konzipiert, nicht nur für die Anwendung?

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