Sprechen Sie mit einem Experten

(021) 231 - 2826

Kantenbestäubung: Wenn das Problem an der Schneidemaschine beginnt

Table of Contents

Sie betreiben einen Reinraum. Ihre Beschichtung ist makellos. Ihr Substrat ist gut ausgerichtet. Und doch finden Sie immer wieder feine Staubpartikel am Rand der Bahn.

Es handelt sich dabei um ein Kantenpuder, das nicht aus Ihrer Umgebung stammt. Es kommt von Ihrem Schneideprozess.

Kantenbepuderung tritt auf, wenn:
– Das Schneidemesser erzeugt Mikrobrüche in Pergamin- oder PET-Linern
– Kalandrierte Papiere werden zu aggressiv geschnitten, was zu Faserabbrüchen führt
– Der Messerdruck oder die Überlappung ist zu hoch
– Die Bahn wird unter hoher oder instabiler Spannung geschnitten
– Ambosswalzen sind falsch ausgerichtet oder abgenutzt

Das Ergebnis:
– Staubablagerungen im Rolleninneren
– Verunreinigungen des Druckkopfes im digitalen Etikettendruck
– Rollneigung der Etikettenkanten durch gestörte Beschichtungszonen
– Optische Inspektionsfehler aufgrund von Streuverschmutzung

In einigen Produktionslinien wird die Kantenbestäubung verwechselt mit:
– Bruch des gestanzten Trägermaterials
– Statisch bedingte Staubanziehung
– Kontamination durch vorgelagerte Handhabung

Aber in Wirklichkeit beginnt es an der Klingenkante – und bleibt oft unbemerkt, bis die Rollen den Konverter erreichen.

So können Sie vorbeugen:
– Prüfen Sie die Schnittkanten regelmäßig unter Vergrößerung
– Verwenden Sie hochwertige, scharfe Klingen mit dem richtigen Winkel und der richtigen Überlappung
– Verringern Sie die Spannung beim Schneiden (insbesondere bei dünnen oder brüchigen Liner)
– Optimieren Sie die Schnittgeschwindigkeit, um die Faserbelastung zu minimieren
– Ziehen Sie den Austausch verschlissener Ambosswalzen oder die Verwendung von Vakuumkantenentfernung in Betracht

Sauber bedeutet nicht nur staubfrei. Es bedeutet mechanisch stabil.

Sind Ihre Kanten sauber – oder sehen sie nur sauber aus?

Nach oben scrollen